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Als einer der Höhepunkte im Feuerwehrjugendjahr, fand vergangenes Wochenende der 24h-Tag statt. Hier standen neben der Kameradschaftspflege vor allem die Bewältigung verschiedenster Übungsszenarien im Vordergrund.

Um 14:00 Uhr ging es los. Die Kinder trafen ein und bezogen gleich ihr Lager für den nächsten Tag. Nachdem alle Betten aufgebaut und bezogen wurden, begann ein Vortrag über die allgemeine Brandlehre. Ein Kollege von der Aktivmannschaft, brachte den Kindern bei, wie und warum ein Feuer brennt. Anschliesend veranschaulichte er es mithilfe einer "Flashover-Box". Mit dem erworbenen Wissen waren die Jugendlichen nun bestens vorbereitet für die folgenden Einsatzübungen.

Um 19:13 wurden die Feuerwehranwärter schließlich zum ersten Mal alamiert. Der Übungsbefehl lautete "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person". Beim Eintreffen am Übungsort wurde zuerst die Lage erkundet und festgestellt, dass sich neben dem quer liegenden PKW noch eine weitere Person eingeklemmt unter dem im Unfall verwickelten Traktor befand. Unter den Anweisungen der Übungsleiter konnten alle Personen rasch befreit werden.

Kurze Zeit später wurden die Jugendkinder zu einem Forstunfall mit Personensuche gerufen. Während eine Gruppe mittels Hebekissen die verunglückte Person befreite, suchten die Anderen systematisch nach der vermissten Person im Wald.

Am nächsten Morgen wurden die Kinder mit einem Brandverdacht eines Gastronomiegebäudes geweckt. Glücklicherweise stellte sich vor Ort herraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Nach dem Frühstück ertönte der Piepser erneut. Diesesmal ging es zu einem Verkehrsunfall mit leichter Rauchentwicklung. Beim eintreffen der Feuerwehr stand jedoch das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Schnell wurden erste Löschversuche unternommen und durch den Schaum wurde schlussendlich die Situation entschärft. Durch die starke Zusammenarbeit der Feuerwehrjugend konnte nach nur wenigen minuten schon das "Brand aus" gegeben werden. Zurück bei der Feuerwehr wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und der Mannschaft wieder hergestellt.

Zum Abschluss wurde es nochmals brenzlig. Ein Gefahrgut-Container verlor unbekannte Flüssigkeit. Unter Einhaltung der GAMS Regel, wagte sich nur ein Atemschutztrupp vor um die Flüssigkeit zu kontrollieren. Es stellte sich herraus, das es sich nur um eine harmlosere Substanz handelte. Diese wurde in einen dichten Container umgepumpt.

Damit wurde der 24h Übungstag erfolgreich beendet. Wir bedanken uns bei allen die Teilgenommen haben für die hervorragende Zusammenarbeit!

Bilder-Copyright: FJ Straßwalchen

 


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Feuerwehrärztin
Dr. Roswitha Lederer

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