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Damit Grillen nicht zum „feurigen“ Erlebnis wird

  • Hochwertige Grillgeräte ohne Kanten kippsicher im Windschatten aufstellen, Griller stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebes nicht verschieben, weit genug entfernt von anderen brennbaren Materialien, nicht in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen verwenden.
  • Nur Holzkohle verwenden.
  • Kinder nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • Das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen.
  • Einen Kübel Wasser und eine Wolldecke (keine Kunstfaser) als Löschhilfe bereit stellen, brennendes Fett nicht mit Wasser löschen.
  • Grillschalen aus emailliertem Metall oder Aluminium verwenden, um abtropfendes Fett auf aufzufangen, bevor es sich entzünden kann.
  • Niemals Spiritus oder Benzin zum Anzünden verwenden oder in die Glut gießen, am sichersten sind feste Zündhilfen.
  • Gute Anzündhilfen bieten Anweisungen für den richtigen Gebrauch, dazu zählen Angaben über die erforderliche Menge Anzündhilfe und die Art, wie die Grillanzündhilfe an die Holzkohle gebracht werden soll.

So ungefährlich ist der kulinarische Spaß nicht: Rund 1000 Personen werden jährlich beim sommerlichen Grillen verletzt.

Manche mögen´s heiß...
Bei Balkon-, Terrassen- oder Gartenbesitzern darf es unter keinen Umständen fehlen - das sommerliche Grillvergnügen. Meist sind es Männer, die unter sengender Sonne plötzlich ihre Kochleidenschaft entdecken. Allerdings ist das Hantieren mit glühenden Kohlen nicht ungefährlich: "Beim Grillen wird leichtsinnigerweise häufig Spiritus oder Benzin zum Anheizen der Kohlen verwendet, dabei entsteht aber eine Stichflamme, die zu schwersten Verbrennungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen führen kann. Derartige Verletzungen hinterlassen in der Regel lebenslange Narben.
Der Grund: Die Flüssigkeit verdampft durch die glosenden Kohlen zu einem hochexplosiven Dampf-Luftgemisch, dass sich schnell ausbreitet ehe es sich entzündet. Dabei können auch Personen, die zwei Meter vom Griller entfernt stehen, noch verletzt werden!

Zwei Drittel der Unfallopfer sind Männer
Rund 64 Prozent der rund 1000 Unfallopfer, die sich jährlich beim Grillen verletzen sind Männer. Die meisten der Verletzten sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Zu Brandwunden kommt es auch durch heiße Teile des Grillers, wie Grillspieße oder auslaufendes Fett. Zudem gefährdet der Funkenflug die Augen und kann Kleidung schnell entzünden. Beim Versuch stark rauchende Griller wegzustellen, kann es zu Verbrennungen an Unterarmen und Oberschenkeln kommen. Bei Gasgrillern ist besondere Vorsicht geboten. Falsches Anschließen von Flasche bzw. Kartusche kann zu Explosionen führen. Beim Grillen steigen die Temperaturen des Holzkohlegrills nämlich bis zu 500 Celsius, bei einem Gasgrill sogar bis 800 Grad Celsius.

Notrufnummern


112 - EURONOTRUF
122 - FEUERWEHR
128 - GASNOTRUF
133 - POLIZEI
141 - ÄRZTENOTRUF
144 - RETTUNG

Aktuelle Unwetterwarnungen für Österreich 



Feuerwehrärztin
Dr. Roswitha Lederer

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