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"Brand eines Lagercontainers, vermisste Personen in der Werkstatt sowie ein eingeklemmter Fahrzeuglenker" waren die Szenarien für die Zugsübung der Hauptwache Straßwalchen, die am 08.06.2017 gemeinsam mit dem LZ Hager-Hochfeld durchgeführt wurde. 

Pünktlich um 19:30 Uhr erging der Übungsbefehl an alle Fahrzeuge der Hauptwache Straßwalchen zu einem vermeintlichen Werkstattbrand im Autohaus Gerlach. Da bereits während der Anfahrt zum Übungsort der (künstliche) Brandrauch sichtbar war, wurde der LZ Hager-Hochfeld zum Aufbau der Löschwasserversorgung sowie zur Verstärkung der Atemschutztrupps nachalarmiert. 

Durch Erkundung am Übungsobjekt sowie Befragung der Firmenangehörigen verschaffte sich der Übungsleiter einen ersten Überblick der Lage. Neben den in Brand stehenden Werkstattcontainer zu löschen, galt es zusätzlich vermisste Personen in der Werkstatt aufzusuchen und zu retten sowie einen eingeklemmten Fahrzeuglenker aus seiner misslichen Lage zu befreien. Um den Ablauf in den einzelnen Bereichen zu erleichtern wurden jeweils Abschnittsleiter eingesetzt, die den Übungsleiter ständig über den aktuellen Stand informierten.

Dem ersten Atemschutztrupp gelang es den Container zu öffnen und das Feuer abzulöschen. Von außen wurde mit weiteren Strahlrohren der Container gekühlt bzw. das angrenzende Werkstattgebäude geschützt. Die Drehleiter Straßwalchen wurde ebenfalls als Objektschutz eingesetzt - hierzu wurde ein Wendestrahlrohr am Korb montiert. Versorgt wurden die eingesetzten Strahlrohre von RLFA Straßwalchen, welches wiederum durch eine Zugbringleitung vom Hydranten am Gelände der Firma Mosburger gespeist wurde.

Gleichzeitig drangen weitere Atemschutztrupps, unter anderem vom LZ Hager-Hochfeld, in das Werkstattgebäude vor und begannen dort umgehend mit der Personensuche. Dabei stießen sie auf ein umgekipptes Fass aus dem eine unbekannte Flüssigkeit austrat. Aufgrund der Bezettelung und Rücksprache mit der EL konnte der unbekannte Stoff relativ rasch als Nitroverdünnung "entschlüsselt" werden. Um die Gefahr von weiterem Flüssigkeitsaustritt zu unterbinden, wurde das Fass vorsichtig aufgestellt. Nach Lokalisierung der vermissten Personen wurde diese aus dem Gefahrenbereich gerettet und in Freie gebracht. Alle Atemschutztätigkeiten wurden vom Atemschutzsammelplatz (RF Straßwalchen) überwacht.

Am Abstellplatz der Firma Gerlach wurde außerdem ein deformiertes Fahrzeug aufgefunden in welchem eine Person eingeklemmt war. Durch Abschneiden bzw. Aufklappen des Fahrzeugdaches, nach vorhergehendem Entfernen der Fahrertür, konnte der Fahrzeuglenker von der Besatzung von LAST Straßwalchen relativ rasch aus seiner misslichen Lage befreit und abtransportiert werden. In diesem Übungsbereich kamen neben dem hydraulischen Rettungsgeräte auch diverse Rettungszylinder, Pedalschneider, spezielle Glasschneidewerkzeuge für die Windschutzscheibe sowie diverse Sicherungs- und Abdeckausrüstungen zum Einsatz.

Mit einer Nachbesprechung inkl. Betriebsrundgang sowie einer anschließenden Jause und Getränken wurde der Übungsabend abgerundet.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Firma Gerlach für die Zurverfügungstellung des Objektes, die hervorragende Bewirtung und bei den Mitarbeitern der Firma Gerlach die als Figuranten an der Übung mitgewirkt haben.

Bild-Copyright: Rupert Matzelsberger


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Feuerwehrärztin
Dr. Roswitha Lederer

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