Gruppe 1 - Abdichten von Leckagen in einer Leitung mit Gefahrenstoffen mit Schutzstufe 3
Gruppe 2 - Ausgelaufenen Flüssigkeit aus einem Fass mit Gefahrenstoffhinweis – ebenfalls Schutzstufe 3
Die Vormittagsausbildung wurde mit einer gemeinsamen Übung aller Teilnehmer unter Annahme eines Verkehrsunfalls “Tanklastwagen gegen Tankwaggon“ abgeschlossen. Durch den Zusammenstoss erlitt der LKW ein Leck, wodurch brennendes Gas ausströmte. Seitens der Feuerwehr Straßwalchen wurde das Leck unter Einsatz von Schutzstufe 3 abgedichtet. Gleichzeitig wurde der Tankwaggon, welcher mit einem unbekannten Gefahrenstoff beladen war, unter Schutzstufe 2 gekühlt.
Danach folgte das gemeinsame Mittagessen mit allen Teilnehmern und den Ausbildnern.
Am Nachmittag folgte die Abschlussübung: Aus einem Tankwaggon der Bahn tropfte ein unbekannter Gefahrenstoff auf den Bahndamm. Nach dem Erkunden des genauen Gefahrenstoffes wurde mittels Schutzstufe 3 zuerst ein weiteres Versickern der Chemikalien ins Erdreich durch Errichten eines Auffangbehälters verhindert und im Anschluss das Leck abgedichtet. Kameraden mit Schutzstufe 2 errichteten einen Deko-Platz, damit keiner der Einsatzkräfte kontaminiertes Material bzw. kontaminierte Einsatzausrüstung und Bekleidung in den äußeren Absperrbereich hinaustrug. Nach einer Abschlussbesprechung endete der Ausbildungstag um ca. 16 Uhr. Für die Feuerwehr Straßwalchen war die Ausbildung im Chemiepark Gendorf sehr lehrreich, da es zu immer mehr Einsätzen mit gefährlichen Stoffen kommt.










