Über 50 zum Teil schwer verletzte und getötete Personen in einem verunglückten ÖBB-Waggon und in einem Pkw eingeklemmte Insassen waren bei beschädigter Oberleitung zu bergen und zu versorgen. Die zerstörten und noch Strom führenden Oberleitungen über dem Waggon stellten für die Helfer selbst eine tödliche Gefahr dar. „Erst wenn die Stromzufuhr abgeschaltet ist und der Unfallbereich abgesteckt ist, erhalten die Einsatzkräfte von uns die Genehmigung die Gleise zu betreten“, erklärte ÖBB-Einsatzleiter Oliver Käfer. Im Vordergrund der Großübung standen die Koordination der Hilfsorganisationen untereinander und der Selbstschutz der Einsatzkräfte.
Um den heutigen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden hat sich die Feuerwehr Straßwalchen dazu entschieden das seit 1982 eingesetzte Rettungsgerät durch ein Neues zu ersetzen.