Das Brandobjekt ist direkt an der B1 situiert und liegt im dicht verbauten Bereich entlang der Wiener Straße. Mit den Feuerwehrfahrzeugen konnte das Gebäude lediglich von zwei Seiten befahren werden. Die B1 diente als Hauptabstellfläche für die Einsatzfahrzeuge und war für die Dauer des Einsatzes zur Gänze für den gesamten Verkehr gesperrt.
Aufgrund der angebauten Nachbarobjekte gestaltete sich er Einsatz dahin gehend schwierig, dass mit der Brandbekämpfung rasch begonnen werden musste, um diese nicht zu gefährden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus der Dachgaupe. Die Löscharbeiten wurden aufgeteilt, mittels Drehleiter wurde der Dachbereich bekämpft und mit einem Hochdruck der Innenangriff vorgenommen.
Nach Eindringen in das Objekt durch eine versperrte Glastür im Erdgeschoß schlugen den Einsatzkräften bereits Flammen entgegen. Mittels Sprühstrahl und zur Hilfenahme der Wärmebildkamera war eine absolut rasche Brandbekämpfung möglich. Der Brand erstreckte sich über einen hölzernen Stiegenaufgang in das Obergeschoß und weiter bis zum Dachgeschoß, wobei das Feuer in das Dachgeschoß nicht eingedrungen war.
Im Dachgeschoß wurde ein separater Brandherd vorgefunden, der jedoch von den Einsatzkräften von der Drehleiter aus bekämpft und fast zur Gänze abgelöscht werden konnte. Um 00:15 Uhr war der Brand bereits unter Kontrolle und um 01:40 Uhr war Brand aus, nachdem im verwinkelten Dachbodenbereich der zum Teil mit Holzbauweise zum Ausbau vorbereitet war, der angebrannte Vollwärmeschutz des Dachstuhlbereiches entfernt und sämtliche versteckte Glutnester abgelöscht worden waren.
Bei dem Wohnhausbrand waren 7 Fahrzeuge und 35 Mann eingesetzt. Aufgrund der vorgefundenen eigenständigen Brandherde bestätigte sich durch die vom Landeskriminalamt des Landespolizeikommandos Salzburg durchgeführte Brandursachenermittlung die Vermutung einer Brandstiftung.










